Bildergalerien

Alle Fotos (ausser denen vom Karakorum Highway und Nepal 2009, die entstanden mit einer Canon G 10) wurden mit einer manuellen Minolta X-700 und Objektiven mit Festbrennweiten zwischen 17 und 135 mm aufgenommen. Obwohl es sicher weiter entwickelte Kameras als dieses über 20 Jahre alte Gerät gibt, sind es die Robustheit und Zuverlässigkeit, die gerade auf Reisen in entlegenen Gebieten unserer Erde manchmal mehr wert sind als komplizierte technische Finessen. Und wenn wirklich mal was kaputt geht, die Chancen sind relativ hoch, die Kamera selbst in einer indischen Werkstatt repariert zu bekommen. Natürlich entgeht mir ab und zu ein Motiv, manuelle Einstellung dauert einfach länger, aber dafür sind die Bilder dann eben auch handgemacht.
Dies ist ein Aspekt, noch mit dieser mittlerweile veralteten Technik zu fotografieren, ein anderer ist die Vorfreude auf die entwickelten Dia-Filme nach dem Ende der Reise. Diese Spannung auf den Moment, alle Filme auf einmal aus dem Labor abzuholen und gegens Licht zu halten, geht im Zeitalter der digitalen Fotografie leider völlig verloren.
Der größte Teil meiner Faszination für Indien sind seine Bewohner. Diese zerfurchten Gesichter der Alten, denen man das Mühsal des ganzen Lebens ansieht, die strahlenden Augen der Kinder, die sich über Dinge freuen, die wir schon nicht einmal mehr wahrnehmen. Durch die Langsamkeit meines Reisens war es sehr einfach, mit den Menschen in Kontakt zu kommen. So war ich glücklicherweise nicht auf heimliche Schnappschüsse angewiesen, die meisten Fotos entstanden während dieser Begegnungen.
Ich verzichte auf die Angabe der Namen der fotografierten Menschen. Ich habe zwar immer um Erlaubnis zum Fotografieren gebeten, hab aber nie gefragt, ob ich auch die Namen veröffentlichen darf. Die Bildbezeichnungen bestehen somit nur aus dem Ort, an dem das Foto entstand und dem Bundesstaat bzw. Gebiet.







